Abend in der Stadt...


Eine Kurzgeschichte


Es war schon spät, und Gernot wollte sich bald schlafen legen. „Hmm... schon bald Mitternacht.“ murmelte er vor sich hin. Doch zuvor machte er noch einen Rundgang durch sein Haus, und sah nach ob auch Alles verschlossen und verriegelt war. In den letzten Jahren war alles viel schlimmer geworden: Einbrüche, Raubüberfälle und Vergewaltigungen waren schon ein Teil der Tagesordnung. „Was ist nur aus unserer Stadt georden?“ fragte er sich, und dachte dabei an vergangene Zeiten, in denen man als Deutscher noch gefahrlos auf die Straße gehen konnte. Doch die Fremden kamen in Massen, und bald schon waren mehr als die Hälfte der Einwohner nichtdeutscher Abstammung. Mit der Überfremdung kam die Abwanderung all jener Deutscher, die sich ein Wegziehen leisten konnten. Doch Gernot hatte keine Möglichkeit dazu, denn nachdem seine Firma wegen niedrigerer Lohnkosten nach China abgewandert war, fand er keine Arbeit mehr, weil er mit seinen 38 Jahren für viele Unternehmen schon zu alt war. Seine Frau hatte ihn verlassen, und war mit ihrem neuen Freund weggezogen: Sie konnte die dauernde Arbeitslosigkeit ihres Mannes nicht mehr ertragen.

Im Hintergrund des Nachtlebens hörte er wieder einmal Polizeisirenen durch die Nacht heulen. Gernot dachte sich: „Dass die sich wieder einmal raustrauen... Wenn da nicht wieder einmal etwas Schlimmes passiert ist.“ Er wußte, dass die Polizei den Kampf gegen das Verbrechen in seiner Stadt längst aufgegeben hatte. Es war ein Kampf gegen Windmühlen, den die Polizei längst nicht mehr gewinnen konnte. So rückte sie nur dann aus, wenn wieder einmal jemand zusammengeschossen wurde, oder jemand einen Einbruch gemeldet hat. Das kleinkriminelle Milieu aus Dealern, Zuhältern, Hehlern und der Schutzgeldmafia war vor polizeilichen Ermittlungen sicher, da das städtische Gefängnis auch so schon überfüllt mit Verbrechern aller Art.

Während Gernot sich wieder einmal Gedanken über die Zustände in seiner Stadt machte, klingelte es an seiner Türe.

Aus seinen Gedanken gerissen lief Gernot zur Freispechanlage, und fragte nach, wer denn vor der Türe stehe. Es war ein früherer Arbeitskollege. „Hallo Markus, komm doch herein.“ entgegnete er ihm, während er die Wohnungstüre öffnete. „Hallo Gernot. Wie geht es dir denn?“ fragte Markus, während er Schuhe und Mantel auszog.

Nicht gut, mein Freund.“ antwortete Gernot. „Ich bin froh, dass ich zumindest die Miete bezahlen kann, und etwas zu Essen habe. Hier geht Alles zugrunde. Setz dich nieder, und erzähle mal was dich denn zu dieser späten Stunde noch hierher treibt.“

Nun, Gernot. Ich habe die Zustände hier einfach satt. Alleine diesen Monat wurde ich schon zweimal ausgraubt, und letzten Monat wurde in meine Wohnung eingebrochen. Meine Tochter wird täglich bedroht und belästigt, und ist schon einige Male knapp einer Vergewaltigung entkommen. Ich mache das nicht mehr länger mit.“ Gernot sah ihn entgeistert an, so kannte er Markus gar nicht. Immerhin saß sein Kollege einige Jahre für die Sozialdemokraten im Stadtrat, und auch er hatte die Bereicherung durch Zuwanderung immer am Lautesten propagiert. Doch seitdem die Einwanderer mit eigenen Listen zu den Wahlen antraten, schwand der Einfluß der deutschen Parteien beträchtlich.

Verwundert fragte er ihn: „Woher kommt denn dein plötzlicher Sinneswandel? Du warst doch immer an vorderster Front dabei, als es um die multikulturelle Gesellschaft ging. Und jetzt, da es dich und deine Familie trifft, bist du plötzlich dagegen?“

Gernot,“ antortete Markus „in all den Jahren glaubte ich daran, dass sich diese Menschen integrieren können, und einen wertvollen Bestandteil unserer Gesellschaft bilden werden. Doch meine Erartungen wurden enttäuscht.“ Traurig sah Markus zu Boden, und schüttlte mit dem Kopf.

Gernot stand auf, ging zum Kühlschrank, und holte zwei Flaschen Bier. „Komm, trinken wir ein Bierchen.“ sagte Gernot, und reichte Markus eine Flasche. Dankend nahm er an, und nahm einen großen Schluck. Flehend wandte sich Markus an seinen alten Kollegen: „Gernot, ich weiß nicht was ich jetzt noch machen soll. Jahrelang habe ich für etwas gekämpft was nie Realität werden konnte. Was kann ich jetzt noch tun?“

Nun mein Freund.“ antwortete Gernot beruhigend. „Seit einigen Jahren bin ich Mitglied bei den Nationaldemokraten. Wir haben in unserem Viertel schon viele Deutsche von der Richtigkeit unseres Weges überzeugt. Die multikulturelle Utopie ist gescheitert, und wenn wir nicht bald handeln, dann wird es hier in einigen Jahren keine Deutsche mehr geben. Wenn du möchtest, dann mache ich dich mit den Nationaldemokraten in deinem Viertel bekannt, und vielleicht können wir bei den nächsten Wahlen auch mit deiner Hilfe in den Stadtrat einziehen, und Politik für Deutsche machen.“

Fragend schaute Markus Gernot an. „Und du glaubst, nach all dem was ich über die Nationaldemokraten sagte, und nach dem jahrelangen Einsatz für eine multikulturelle Gesellschaft bin ich bei euch willkommen?“ Immerhin war Markus stets an vorderster Front gewesen, wenn es im „Kampf gegen Rechts“ gegen die Nationaldemokraten ging.

Ja Markus, du wirst bei uns sehr willkommen sein.“ entgegnete Gernot beschwichtigend. „Wir freuen uns über jeden Deutschen, der den Kampf für Deutschland kämpfen will. Manchmal erkennt man seine Fehler eben erst spät, dennoch soll ein jeder aufrechter Deutsche in unserem Kreise willkommen sein. Und vielleicht können wir mit einem Zugpferd wie dir auch viele unentschlossene Deutsche für uns gewinnen. Kamerad, reich mir die Hand – morgen früh machen wir uns gemeinsam auf den Weg.“

Markus strahlte über das ganze Gesicht, und bekräftigte seine Zusage mit einem festen Händedruck. Erleichtert und glücklich verabschiedete sich Markus von Gernot, und wußte ohne jeden Zweifel: Jetzt geht es um unsere Stadt und um Deutschland – und ich bin dabei!


Verfasser / © M. Maier


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